emotionen im netz

konzeption, gestaltung

betreut von prof. mareike foecking

virtuelle beziehungen sind teil unseres sozialen gefüges. » emotionen im netz « zeigt wie die vertexlichung im internet emotionen beeinflusst, verändert und neue mechanismen generiert. das internet wird zum öffentlichen auftritt der eigenen person. durch die körperlosigkeit in der digitalen welt präsentieren wir uns immer in bester form. gedanken werden abgerufen und wohl strukturiert in einem klick an den gesprächspartner weitervermittelt. die gesprächsebene bleibt immer kognitiv und lässt so keinen raum für emotionen. können trotz standardisierung im netz emotionen entstehen? wie werden diese kommuniziert und transportiert? und sind diese emotionen tatsächlich real? die arbeit » emotionen im netz « zeigt ausschnitte persönlicher nachrichten die emotionen und gefühle zum ausdruck bringen. die arbeit » emotionen im netz « ist flexibel gestaltet und bildet ein dynamisches kartensystem. diese karten können immer wieder neu kombiniert werden. nach dem zufallsprinzip werden gedanken verschiedener personen neu varriert und schaffen neue zusammenhänge.