encounters

transmedia

killon y3ani killon – alle heißt alle. die nicht sektiererischen proteste richten sich gegen das autoritäre system, konfessionalismus und korruption und stehen für die soziokulturellen veränderungen im libanon. auch wenn der politische wandel ungewiss ist, ist es eine revolution der einheit durch die transkulturelle praxis. in vier begegnungen setze ich mich in meiner arbeit medial mit gegenwärtigen transkulturellen praktiken in beirut auseinander. die arbeit untersucht die durchlässigkeit kultureller grenzen libanons und nutzt bild und text als instrument der übersetzung. schon seit jahrhunderten ist die hauptstadt geprägt von einer reihe komplexer identitäten. fragmente kultureller zugehörigkeit und identität werden nach homi k. bhabha in sogenannten »dritten räumen« verhandelt. über visuelle dokumentationen, beobachtungen, interviews und interventionen produziere ich neue formen der kommunikation und erforsche hybride räume, in denen physische und nicht-physische grenzen neu diskutiert werden können.

im rahmen des stipendiums an der american university of beirut
gefördert von der studienstiftung des deutschen volkes

ausgestellt hsd werkschau 2020 & reinraum e.v. düsseldorf

video installation

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