unheard voices

konzeption, gestaltung

betreut von talia freed
mit yael feldmann

tel avivs wände sind voller graffiti. soziale oder politische meinungen werden mit der öffentlichkeit geteilt. die spannungen in tel aviv aufgrund des nahost-konflikts führen menschen dazu ihre stimme zu erheben — sie möchten gehört werden. » unheard voices « zeigt eine auswahl der zahlreichen hebräische handschriften, die die wände der stadt zieren. manche graffiti sind schon halb verwischt — » unheard voices « hält eine auswahl von zwölf graffiti fest.entwickelt wurde das projekt » unheard voices « mit yael feldmann aus israel. der kurs namens » israel body« am holon institute of technology ermöglichte eine zusammenarbeit. aus zwei verschiedenen kulturen kommend ermöglichte es neue perspektiven zu erlangen. graffitis der stadt wurden gemeinsam fotografiert, dokumentiert und diskutiert. mit dem ziel die botschaften der graffiti mit menschen zu teilen und die stimmen tel avivs zu hören wurde ein interaktives magazin » unheard voices « gestaltet. gezeigt werden vektorisierte graffiti in schwarz/weiß — so wird der fokus auf den inhalt jeder nachricht gelenkt. ergänzend werden diese mit plakaten, die aufzufalten und zu hängen sind. die interaktion mit dem magazin erfordert eine detailierte auseinandersetzung mit sozialen und poltischen grafitti auf spielerische weise.